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Stifterverband

Herausgeber
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
Baedekerstraße 1
45128 Essen 

Juni 2024

Gestaltung
Lisa Dietzel 

Redaktion
Simone Höfer
Michael Sonnabend
Peggy Groß

Texte
Kilian Kirchgeßner (Interview Melanie Maaas-Brunner/Michael Kaschke)
Benjamin Haerdle (Interview Ralf Lindner)

Illustrationen
Novamondo (Motor der Veränderung/Von der Roadmap zur Umsetzung) 

Videos
Novamondo (Animation Startseite)
Damian Gorczany (Wir gestalten - Edith Wolf)
Timeprints (Jahresrückblick) 
einzelne Fotonachweise hier:  Stifterverband Jahresrückblick  





















Machen!

Wie aus Impulsen Wirkung wird









JAHRESBERICHT 2025/26

  • Video: Novamondo

INHALT













  • Bild: Philipp Kirschner



EDITORIAL

Liebe Mitglieder und Förderer, liebe Freundinnen und Freunde des Stifterverbandes, 

Bildung und Wissenschaft sind die grundlegenden Fundamente für eine innovationsstarke Gesellschaft. Beim Stifterverband setzen wir uns daher dafür ein, das Bildungs- und Wissenschaftssystem kontinuierlich zu verbessern und – zusammen mit Ihnen – zu gestalten. Der neue Jahresbericht zeigt: Wir sind im letzten Jahr an vielen Stellen bereits gemeinsam „ins Machen gekommen“ und haben Veränderung bewirkt.

  • Bild: Damian Gorczany

Wir haben neuen Ansätze in der Förderung und Begleitung erprobt. Ein Beispiel ist das Thema Roadmapping, das mit unserer Unterstützung erstmals in Baden-Württemberg im Bildungsbereich zum Einsatz kam. Gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg haben wir eine Policy Roadmap zur Steigerung der MINT-Kompetenzen erarbeitet und begleiten nun den Start der Umsetzung. Der Stifterverband hat für dieses Projekt viele engagierte Akteure zusammengebracht, die ein Ziel eint: die MINT-Bildung voranzubringen. Eine von ihnen ist Edith Wolf, Vorständin der Vector-Stiftung, die das Projekt finanziell fördert. Sie verrät im Videoporträt, wie ihre Stiftung – auch zusammen mit dem Stifterverband – Kinder und Jugendliche für MINT begeistern will. Denn unser Bildungssystem zu gestalten, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das zeigt sich auch bei den Themen Lehrkräftebildung und Future Skills. Hier konnten wir schlagkräftige Allianzen aus Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbringen, die nun gemeinsam an der Erreichung von Umsetzungszielen arbeiten.

Für die Weiterentwicklung des Forschungs- und Innovationssystems haben wir im vergangenen Jahr ebenfalls entscheidende Impulse gesetzt. Vieles, wie etwa der neue, innovationsorientierte Zuschnitt des Forschungsministeriums, hat die Politik bereits aufgegriffen. Wir begleiten nun die Umsetzung durch die Bundesregierung, insbesondere auch die Hightech Agenda mit Arbeitsgruppen und Empfehlungen zum Roadmapping und zur Gestaltung von funktionierenden Innovationsökosystemen. Mehr dazu erfahren Sie unter anderem im Interview mit Ralf Lindner, Leiter Politik und Gesellschaft am Fraunhofer ISI und Mitglied der Impulsgruppe „Roadmapping“ des Stifterverbandes.

Wir sind im letzten Jahr an vielen Stellen bereits gemeinsam „ins Machen gekommen“ und haben Veränderung bewirkt.

Volker Meyer-Guckel

Mit vielen Initiativen haben wir insgesamt den Transfer- und Gründungsauftrag der Hochschulen unterstützt, begleitet und gestärkt. Insbesondere haben wir die Beiträge der Hochschulen für sicherheits- und verteidigungsrelevante Innovationen in den Fokus unserer Arbeit gerückt. Hier sind neue Kooperationen mit Start-ups und der Wirtschaft besonders erforderlich und stehen gleichzeitig in punkto Wissenssicherheit und Agilität vor besonderen Herausforderungen.

Veränderungen gibt es auch im Stifterverband: Mit Melanie Maas-Brunner tritt zur Jahresversammlung eine neue Präsidentin als Nachfolgerin von Michael Kaschke ihr Amt an. Was beide verbindet und wie sie auf unsere Arbeit schauen, zeigt ein gemeinsames Interview.

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, denn das Spektrum unserer Weiterentwicklung und unserer Aktivitäten ist viel umfangreicher als wir es im Folgenden darstellen können. Wer an weiteren Informationen interessiert ist, findet alles auf unseren Webseiten oder im direkten Austausch mit unserer Geschäftsstelle, zu dem ich herzlich einlade.

Volker Meyer-Guckel Generalsekretär des Stifterverbandes

„DER TRANSFER VON INNOVATION GELINGT ZU SELTEN“

Präsidentschaftswechsel: Ein Interview mit Melanie Maas-Brunner und Michael Kaschke.

  • Bild: David Ausserhofer



Melanie Maas-Brunner wird neue Präsidentin des Stifterverbandes. Ein Doppelinterview mit ihrem Amtsvorgänger Michael Kaschke über die drängendsten Aufgaben, die Vorteile von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern – und darüber, warum der Stifterverband nach mehr als 100 Jahren relevanter ist denn je.



FRAU MAAS-BRUNNER, Sie haben als Bergsteigerin schon den Kilimandscharo bezwungen. Wie sehen Sie Ihre neue Aufgabe beim Stifterverband: Ist das eher die Besteigung eines Viertausenders oder doch eines Achttausenders?

  • Bild: David Ausserhofer

MELANIE MAAS-BRUNNER: Ich glaube, beim Stifterverband geht es darum, viele kleinere Gipfel zu erstürmen. Es geht ja auch beim Bergsteigen nicht immer nur um den einen großen Gipfel. Für mich ist der schönste Moment, wenn man oben angekommen ist, die Hand an das Gipfelkreuz legt und sagt: „Jetzt haben wir es geschafft!“ Und je mehr man von diesen Erfolgen hat, desto besser ist es.

HERR KASCHKE, auf wie vielen kleinen Gipfeln haben Sie in den vergangenen Jahren mit dem Stifterverband gestanden?

MICHAEL KASCHKE: (lacht) Ich habe nicht mitgezählt, es waren einige. Aber zwei Berge ragen auf jeden Fall heraus.

Welche waren das?

KASCHKE: Zum einen haben wir den Forschungsgipfel – der heißt tatsächlich so, da passt das Bergsteigerbild also besonders gut! – in einen Gipfel für Forschung und Innovation überführt und zu einem Highlight im Jahresverlauf des Stifterverbandes und der Wissenschafts- und Innovationscommunity gemacht. Und der zweite Berg: Wir haben die Zukunftsmission Bildung ins Leben gerufen, in der wir als Stifterverband mit mehr als 700 Initiativen, Stiftungen und Unternehmen die Kräfte für eine bessere Bildung in Deutschland bündeln.

FRAU MAAS-BRUNNER, was wollten Sie von Ihrem Vorgänger wissen, bevor Sie sich entschieden haben, das Präsidentenamt anzutreten?

MAAS-BRUNNER: Mir war wichtig, dass man im Stifterverband und mit dem Stifterverband tatsächlich etwas bewegen kann. Das hat Herr Kaschke entschieden bestätigt und die genannten Fakten sprechen ja für sich. Und mir liegt am Herzen, dass man gemeinsam agiert – mit einem Präsidium, einem Vorstand, einer Geschäftsführung und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die allesamt engagiert an einem Strang ziehen. Genau darauf freue ich mich jetzt für die nächsten Jahre.

War Ihnen gleich klar, dass das ein Amt für Sie ist?

MAAS-BRUNNER: In mir ist seit einigen Jahren schon der Wunsch gereift, mich für Wissenschaft und Bildung zu engagieren. Und der Stifterverband hat in Deutschland die prägendste Rolle dabei, Wissenschaft, Innovation und Bildung voranzubringen. Deshalb haben alle, die mich gut kennen, auch gleich gesagt: „Mach das, das passt zu dir!“ Und gleichzeitig habe ich Respekt davor, dass der Stifterverband eine Institution mit einer mehr als 100 Jahre langen Tradition ist.

Sie haben beide einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Ist das ein Vorteil für das Amt?

  • Bild: David Ausserhofer

KASCHKE: Geschadet hat es jedenfalls nicht (lacht). Es gab ja auch schon Präsidenten mit einem anderen beruflichen Hintergrund, die sehr prägend waren. Jede Zeit hat ihre spezifischen Herausforderungen, denen der Stifterverband begegnen muss, und deshalb ändern sich auch die Anforderungen an die Präsidenten. Im Moment sind in Deutschland die Themen Bildung und Innovation wirklich mit die drängendsten Probleme – und bei diesen Themen hilft ein naturwissenschaftlich-technischer Hintergrund sicher.

Sie haben noch eine Gemeinsamkeit: Sie waren beide während Ihrer Karriere für einige Jahre im Ausland …

MAAS-BRUNNER: … und ich bin überzeugt davon, dass der Blick über den Tellerrand immer hilft. Ich war fünf Jahre in Hongkong, und was mir dort gut gefallen hat, ist der Pragmatismus, die Aufbruchsstimmung. Ich habe dort öfters in meinem Team erlebt, dass man eine Sache nicht zu Tode analysiert, sondern einfach mal macht und hinterher im Zweifelsfall noch feinjustiert. Das ist eine Herangehensweise, die ich mir für Deutschland sehr wünsche, wenn ich mir unsere jetzige Lage anschaue.

Wie kann sich der Stifterverband da einbringen?

KASCHKE: Die Stärke des Stifterverbandes ist, dass er bei allen Themen eine gute Analyse als Grundlage heranzieht, sie sauber zusammenfasst und daraus Vorschläge entwickelt. Und ich habe in den vergangenen Jahren durchaus die Erfahrung gemacht: Wenn wir damit auf die Politik, auf Verbände, auf Stiftungen und andere Organisationen zugehen, dann werden wir gehört und geschätzt. Wir finden offene Türen vor. Das liegt sicher auch daran, dass wir neutral sind und unsere Positionen eher leise, aber nachdenklich vertreten; wir vertreten keine Brancheninteressen, sondern sind dem Innovations- und Bildungssystem verpflichtet.

MAAS-BRUNNER: An genau dieser Stelle würde ich gern in meiner Präsidentschaft anknüpfen: Wir müssen im Innovationssystem erfolgreicher werden. Die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert nicht gut genug: Der Transfer von Innovationen in tatsächliche Geschäftsmodelle gelingt zu selten.

Woran liegt das?

  • Bild: David Ausserhofer

MAAS-BRUNNER: Das ist eine Frage der Perspektive. Zuerst der Blick der Wirtschaft: Unternehmen haben den Anspruch, aus dem eingesetzten Geld das Maximum herauszuholen. Angesichts der Milliardenbeträge, die für Forschung und Innovation ausgegeben werden, kann man sich fragen, ob da wirklich die richtigen Innovationen entstehen, die sich in ein Wachstum für Deutschland umsetzen lassen. Und der Blick aus der Wissenschaft: Wir haben großartige Forscherinnen und Forscher, ausgezeichnete Einrichtungen – kann es also sein, dass die Wirtschaft selbst Schuld ist, wenn sie nicht richtig mit der Wissenschaft kooperiert? Oder liegt es auch an nicht gerade förderlichen Rahmenbedingungen?

Unser Anspruch ist, möglichst viel Wirkung zu erzielen.

Michael Kaschke

Wie lässt sich das auflösen?

MAAS-BRUNNER: Da sehe ich die Rolle des Stifterverbandes. Er ist ein neutraler Akteur mit Partnern auf allen Seiten, der überall Einblicke bekommt – in die Wissenschaft, in die Wirtschaft, in die Politik. Das ist eine hervorragende Ausgangslage für präzise Analysen und für die Ideenentwicklung.

KASCHKE: Genau das ist ja unsere Stärke: Wir schaffen Best-Practice-Beispiele, die als Modell dienen können und sich skalieren lassen. Unser Anspruch ist, möglichst viel Wirkung zu erzielen. Wir müssen noch besser darin werden, dass die Marke Stifterverband mit den richtigen Assoziationen verbunden wird.

  • Bild: David Ausserhofer

Welche denn?

KASCHKE: Mit dem Wort Stiftung verbinden viele etwas Langfristiges, etwas Nachhaltiges. Aber manchmal auch etwas eher Behäbiges. Dass der Stifterverband alles hochdynamisch und von großer Tatkraft ist, das haben wir immer wieder bewiesen und müssen es auch in Zukunft tun.

Tatsache ist: Der Stifterverband ist schon mehr als 100 Jahre alt. Ist er der gleiche geblieben?

KASCHKE: Das wäre schlecht! In 100 Jahren muss man sich mindestens vier-, fünfmal neu erfunden haben, sonst wird es kritisch – das gilt übrigens für jedes Unternehmen und jede Organisation. Aber die Ur-Idee ist immer noch aktuell. Denken wir zurück an die Gründungsmotivation nach dem Ersten Weltkrieg: Wenn wir nicht in Wissenschaft und Bildung investieren, wird die Wirtschaft nie wieder gedeihen. Und da kann man ja durchaus Parallelen zur heutigen Zeit ziehen.

MAAS-BRUNNER: Der Stifterverband hat sich damals gefragt, wie er als Gemeinschaftsinitiative zur Lösung der Not beitragen kann. Und das tun wir immer wieder aufs Neue.

Was wird Ihre erste Amtshandlung als Präsidentin sein, FRAU MAAS-BRUNNER?

MAAS-BRUNNER: Ich freue mich sehr auf den Gipfel für Forschung und Innovation, von dem ja eingangs schon die Rede war. Da werde ich viele Partner und Akteure kennenlernen und ein besseres Gespür bekommen für die vielen Zahnräder, die beim Thema Innovation ineinandergreifen. Das wird also direkt der erste Berg, den ich beim Stifterverband besteige.

Michael Kaschke: Rückblick auf seine Amtszeit

  • Bild: Andreas Gebert

Jahresversammlung 2023 in München

  • Bild: David Ausserhofer

(vorne): Simone Bagel-Trah (Henkel), Nicola Leibinger-Kammüller (TRUMPF), Melanie Maas-Brunner (neue Präsidentin); (hinten) Michael Kaschke, Reinhard Christian Zinkann (Miele), Cornelius Riese (DZ Bank), Volker Meyer-Guckel (Generalsekretär)

  • Bild: Andreas Gebert

mit Oliver Zipse (ehemals BMW)

  • Bild: Claudia Höhne
  • Bild: David Ausserhofer

Begrüßung des Kanzlers Olaf Scholz auf dem Gipfel für Forschung und Innovation 2024

  • Bild: Andreas Gebert
  • Bild: David Ausserhofer

Empfang des Bundespräsidenten: (v.l.n.r.): Richard Socher (you.com), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Michael Kaschke

  • Bild: David Ausserhofer

Forschungsgipfel 2023: im Gespräch mit Sabine Bendiek (ehemals SAP)

  • Bild: David Ausserhofer

Forum Innovation zur Richtungswahl 2025 (v.l.n.r.): Jan-Martin Wiarda (Moderation), Michael Kaschke, Gerald Haug (damals Leopoldina), Georg Schütte (VolkswagenStiftung)

  • Bild: David Ausserhofer

Forum Innovation zur Richtungswahl 2025: Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

  • Bild: David Ausserhofer

Forschungsgipfel 2023: Empfang von Hubertus Heil (ehemals Bundesminister für Arbeit und Soziales)

  • Bild: Damian Gorczany

Jahresversammlung 2025: Empfang von Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW)

  • Bild: Damian Gorczany

Zukunftsforum NRW mit Katharina Reiche (ehemals Westenergie)

  • Bild: David Ausserhofer

mit Cornelius Riese (DZ Bank)

  • Bild: Damian Gorczany

Landeskuratorium NRW mit Martina Merz (ehemals Thyssenkrupp)

  • Bild: Jörg Görigk

Deutscher Zukunftspreis 2024: mit Cem Özdemir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

  • Bild: David Ausserhofer

Geschäftsführung des Stifterverbandes 2022: (v.l.n.r.): Andrea Frank, Volker Meyer-Guckel, Michael Kaschke, Matthias Schmolz

  • Bild: Claudia Höhne

Zukunftsforum Hamburg 2024 (v.l.n.r.): Michael Behrendt (Hapag-Lloyd), Karin Prien (ehemals Bildungsministerin Schleswig-Holstein), Michael Kaschke

  • Bild: David Ausserhofer

02 IMPULSE, DIE WIRKEN

Wie der Stifterverband Innovationspolitik gestaltet

  • Bild: MPI für Plasmaphysik/Volker Rohde

Handlungsfeld »Kollaborative Forschung & Innovation«

Motor der Veränderung Wie wir 2025 in das Innovationssystem gewirkt haben

„Roadmapping braucht Flexibilität“ Interview mit Ralf Lindner (Fraunhofer ISI)

2025 bot sich mit der vorgezogenen Bundestagswahl eine Chance, Forschung und Innovation wieder stärker in den politischen Fokus zu rücken. Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit – deshalb braucht es eine Politik, die mutiger und umsetzungsorienterter denkt und schneller handelt. Welche Technologiefelder müssen wir künftig besetzen? Wo bündeln wir unsere Kräfte mit internationalen, aber auch regionalen Partnern, um wieder wettbewerbsfähig zu werden? Der Stifterverband hat dazu Handlungsempfehlungen formuliert und Perspektiven aus Wirtschaft und Wissenschaft eingebracht.

Ein Jahr nach der Wahl zeigt sich: Mit seinen Aktivitäten konnte der Stifterverband für die Weiterentwicklung des Forschungs- und Innovationssystems entscheidende Impulse setzen, die auch in der neuen Hightech Agenda der Bundesregierung aufgegriffen wurden. Der Stifterverband will diesen Prozess nun weiter begleiten – als Motor der Veränderung.

Was ist Roadmapping?

Eine Roadmap ist ein strategischer Kompass, der Entwicklungspfade wesentlicher Katalysatoren und Orchestrierung zusammenfasst. So ermöglicht sie den kontinuierlichen Blick auf den Fortschritt in den kritischen Zukunftsmissionen und bei Bedarf ein flexibles Nachsteuern. Dabei bedeutet Roadmapping allerdings nicht eine gerade Linie von A nach B zu ziehen und ihr stur zu folgen, sondern immer wieder Abzweige und Entscheidungskriterien mitzudenken – ohne dabei das große Ziel aus den Augen zu verlieren.

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Michael Kaschke, 2022 bis 2026 Präsident des Stifterverbandes, erklärt das Prinzip des Roadmapping







  • Bild: Andreas Gebert



MOTOR DER VERÄNDERUNG

Wie der Stifterverband das Forschungs- und Innovationssystem mitgestaltet











FORUM INNOVATION: WEICHENSTELLEN VOR DER WAHL

Gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der VolkswagenStiftung lud der Stifterverband am 30. Januar 2025 zum Forum Innovation. Unternehmensvorstände sowie Präsidentinnen und Präsidenten der Wissenschaftsorganisationen diskutierten dort mit den Parteispitzen über die innovationspolitischen Weichen der kommenden Legislaturperiode. Impulspapiere zu Roadmapping, Innovationsbeschleunigung und Deep Tech als zentrales Technologiefeld fanden in der Politik breite Resonanz – und finden sich nun in der aktuellen Forschungs- und Innovationsstrategie der Bundesregierung wieder, unter anderem in der Hightech Agenda.

Mehr zum Forum Innovation

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: MEHR INNOVATIONSKRAFT DURCH NEUZUSCHNITT DER MINISTERIEN

Eine zentrale Empfehlung des Stifterverbandes 2025 lautete, Forschung und Innovation in einem Ministerium stärker zu bündeln und die Zuständigkeiten nicht mehr länger zwischen dem Wirtschafts- und Forschungsministerium aufzuteilen. Diese Perspektive hat die öffentliche Diskussion geprägt und wurde von der neuen Bundesregierung aufgegriffen. Das Ergebnis ist das neue Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Damit besteht erstmals die Chance, Innovation über alle Entwicklungs- und Verwertungsstufen hinweg besser zu verzahnen. Ein entscheidender Hebel für eine schlagfertige Forschungs- und Innovationspolitik.

Mehr zur Forderung eines neuen Ministeriums im Impulspapier „Innovationen beschleunigen“

IMPULSGRUPPE: ROADMAPS ALS ZENTRALES ELEMENT DER HIGHTECH AGENDA

Die Hightech Agenda Deutschland setzt erstmals systematisch auf Roadmaps. Ein Thema, das der Gipfel für Forschung und Innovation auf die Agenda brachte und anschließend in der Impulsgruppe Roadmapping im Stifterverband weiter ausgearbeitet wurde. Die Impulsgruppe ist ein Zusammenschluss von Vordenkerinnen und Vordenkern aus Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und Wirtschaft. Mit Impulspapieren und Hintergrundgesprächen hat sie gemeinsam mit Akteuren aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft Perspektiven und Vorschläge entwickelt, wie Schlüsseltechnologien strategisch geplant und gesteuert werden können. Viele dieser Ideen flossen in Diskussionen zur Innovationspolitik mit Bund und Ländern ein und werden nun in der Hightech Agenda umgesetzt.

Mehr zur Impulsgruppe Roadmapping

LÄNDER-ROUNDTABLE: MIT BUND UND LÄNDERN GEMEINSAM INNOVATION GESTALTEN

Mit dem Länder-Roundtable Innovation hat der Stifterverband den Weg für eine strategischere Zusammenarbeit zwischen Bund und Länder in der Innovationspolitik geebnet. Hier kamen Vertretungen aus den Bundesländern jenseits offizieller Gremien zusammen und sprachen offen über Herausforderungen und Potenziale einer gemeinsamen Innovationspolitik. Die daraus entstandenen Impulse haben den politischen Diskurs sichtbar mitgeprägt. Das Ergebnis: Die Hightech Agenda bezieht erstmals die Bundesländer systematisch ein – differenziert nach Kompetenzstärken und Finanzierungsbereitschaft. Nicht jedes Land muss für jede Technologie eine eigene Strategie entwickeln. Geteilte Verantwortung schafft echte Innovationskraft.

Mehr zum Länder-Roundtable Innovation

AUSBLICK: SPARRINGPARTNER FÜR EINE LERNENDE INNOVATIONSPOLITIK

Der Stifterverband begleitet die Hightech Agenda Deutschland als unabhängiger methodischer Partner der Politik und gleichzeitig als kritischer Impulsgeber – mit der kontinuierlichen Rückkopplung von Monitoring-Ergebnissen, Analysen und Umsetzungsvorschlägen. Unser Fokus: eine steuerungsfähige, lernende und anschlussfähige Hightech Agenda, die keine Einzelmaßnahmen fördert, sondern systemisch arbeitet – etwa durch eine strukturierte Einbindung der Bundesländer, ein wirksames Roadmapping und ein Monitoring der Einflussfaktoren insbesondere bei Fachkräften, Innovation und Hochschulen. Geplant sind unter anderem Workshops mit den Bundesländern, in denen wir die föderale Koordination durch klare Rollenmodelle und faire Beteiligungslogiken stärken. Technologieübergreifend bündeln wir Herausforderungen und Best-Practice-Beispiele.









„ROADMAPING BRAUCHT FLEXIBILITÄT“

In der Impulsgruppe Roadmapping arbeitet Ralf Lindner vom Fraunhofer ISI gemeinsam mit dem Stifterverband daran, dass Roadmaps zu einem festen Instrument der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik werden. Im Interview erklärt er, wie das Instrument insbesondere in der Hightech Agenda eingesetzt wird, welche Impulse es setzt – und wo zugleich seine Grenzen liegen.

Herr Lindner, Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seiner Rede zur Hightech Agenda im vorigen Herbst erklärt, für jede Schlüsseltechnologie in der Wissenschafts- und Forschungspolitik werde eine Roadmap mit Meilensteinen und Indikatoren entwickelt. Warum ist Roadmapping so angesagt?

Das Instrument ist eigentlich schon seit Längerem etabliert. In Deutschland ist es in der Forschungs- und Innovationspolitik aber erst jetzt im Kommen, da sich die an sie gestellten Erwartungen geändert haben. Bislang zielte Forschungs- und Innovationspolitik darauf ab, geeignete Rahmenbedingungen, Forschungsförderprogramme oder innovationspolitische Maßnahmen bereitzustellen. Daraus sollten sich Produkte wie zum Beispiel technologische Anwendungen entwickeln, die sich auf dem Markt bewähren sollten. Mittlerweile will man zielorientierter vorgehen, etwa über eine „missionsorientierte Innovationspolitik“, eine „transformative Innovationspolitik“ oder eine Innovationspolitik, die auf Technologiesouveränität abzielt. Um dies umzusetzen, reichen die bisherigen Instrumente nicht mehr aus. Hinzu kommt der Zeitdruck: Wenn Forschung und Innovation wirklich stärker zur Lösung von Problemen beitragen und den Transfer beschleunigen sollen, braucht es ein anderes Vorgehen.

Bei der Hightech Agenda kommt Roadmapping zum Einsatz. Warum passt das Instrument gerade da so gut?

Die Agenda hat das große Ziel, wissenschaftliche Ergebnisse in die Anwendung zu bringen. Dafür ist Roadmapping bestens geeignet, weil es als strategisches Planungsinstrument innerhalb eines definierten Zeitraums alle Aspekte berücksichtigt, die in der Pipeline von Forschungs- und Entwicklungsprozessen bis runter zur Markteinführung auftreten. Man kann strategisch gesetzte Ziele in kleinere Teilziele übersetzen und dafür ein planvolles Vorgehen vereinbaren. Ergänzend dazu braucht es Rahmenbedingungen, die man je nach Schlüsseltechnologie gestalten muss. Passend für solche komplexen Prozesse ist die Roadmap auch, da sie als Forum fungiert: Verschiedene Akteure kommen zusammen, um konkrete Vereinbarungen zu treffen und Maßnahmen zu beschließen. Wir unterstützen zum Beispiel bei Fraunhofer ISI im Rahmen der Hightech Agenda die Entwicklung einer Roadmap zum Thema Batterieproduktion. Dafür müssen die beteiligten Forschungsakteure sagen, bis zu welchem Zeitpunkt sie was erreicht haben wollen. Die Industrieseite muss mitteilen, bis wann sie neue Ansätze in der Produktion integrieren kann oder wie sie die Produktion finanziert. Und die Politik muss die erforderlichen Maßnahmen beschließen und für Verbindlichkeit sorgen. Dank der Roadmap weiß jeder, wann was zu welchem Zeitpunkt gefordert ist.

Der Stifterverband hat im Jahr 2023 die Impulsgruppe Roadmapping gegründet, der Sie angehören. Welche Impulse hat sie für die Hightech Agenda geliefert?

Das von der Impulsgruppe veröffentlichte Diskussionspapier „Gelingensbedingungen von Roadmapping“ war eine wichtige Ausgangsbasis für die Hightech Agenda, denn damit gab es eine Vorlage, wie so ein Prozess aussehen könnte. Wir haben dabei einen großen Wert auf Indikatoren gelegt, um Umsetzungsfortschritte erfassen zu können. Damit stehen die nötigen Informationen zur Verfügung, um bei Bedarf Maßnahmen anzupassen.

Warum ist die Gruppe als Impulsgeber wichtig?

Die Gruppe, die unterschiedliche Expertinnen und Experten aus der Forschungs- und Innovationspolitik versammelt, übernimmt eine sehr wichtige Funktion: Sie regt den fachpolitischen Diskurs an. Wenn zudem weitere wichtige Akteure wie die Expertenkommission Forschung und Innovation ebenfalls für Roadmapping werben, entfaltet das seine Wirkung und wird in den Ministerien wahrgenommen. Solche Initiativen können Strategien und Konzeptentwicklungen beeinflussen.

Welche Grenzen hat Roadmapping in der Innovations- und Forschungspolitik?

Roadmapping ist natürlich kein Allheilmittel. Ich würde vor einer Überfrachtung des Instruments warnen, wenn man beispielsweise versuchen würde, eine vorgelagerte strategische Weichenstellung im Rahmen eines Roadmappings mitzuverhandeln. Zudem sollte vermieden werden, eine Roadmap als ein technokratisches und damit als kleinteiliges Planungs- und Steuerungsinstrument zu verstehen. Offenheit und Reflexivität sind zentral. Und es braucht Flexibilität, um Roadmapping-Prozesse anzupassen: Regelmäßig muss über ein Monitoring geprüft werden, wie der aktuelle Stand ist und ob Zwischenziele geändert werden müssen.

Roadmapping ist international verbreitet. Was lässt sich von anderen Staaten lernen?

In der Studie „Missionsorientierte Forschungs- und Innovationsstrategien“ hat das Fraunhofer ISI zusammen mit zwei Partnerinstitutionen im Auftrag des Stifterverbandes internationale Roadmapping-Ansätze analysiert. In Australien hat beispielsweise die Bundesforschungseinrichtung Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) ihr Roadmapping-Instrumentarium über mehrere Jahre verfeinert und daraus ein internes Roadmapping-Handbuch entwickelt. Das wäre grundsätzlich auch ein Ansatz für Deutschland, um dieses Tool dauerhaft zu nutzen und Erfahrungen zu institutionalisieren.

Natürlich muss man sich immer sehr genau anschauen, was man sinnvoll übertragen kann, aber aus den Erfahrungen anderer Länder lassen sich wertvolle Anregungen und Ideen gewinnen.



Ralf Lindner leitet die Abteilung Politik und Gesellschaft am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und ist Mitglied der Impulsgruppe „Roadmapping“ des Stifterverbandes.

  • Bild: Faunhofer ISI/Mike Abmeier



WEITERE INFORMATIONEN 

03 NEUE WEGE ZUR BESSEREN MINT-BILDUNG

Wie wir gemeinsam mit unseren Partnern MINT-Kompetenzen stärken

  • Bild: Unsplash+



Handlungsfeld »Bildung & Kompetenzen«

Von der Roadmap zur Umsetzung MINT-Strategie in Baden-Württemberg

„Mathe ist die Grundlage für alles“ Edith Wolf (Vector-Stiftung) im Videoporträt



Die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen. Aktuelle Studien zeigen: Immer mehr junge Menschen erlangen grundlegende Kompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern nicht. Gleichzeitig gibt es immer weniger Kinder und Jugendliche, die Spitzenleistungen erreichen. In der Folge nimmt die Zahl der Jugendlichen, die sich für einen MINT-Studiengang oder für eine Ausbildung im MINT-Bereich entscheiden, kontinuierlich ab. Für Baden Württemberg, dessen wirtschaftliche Stärke und Identität eng mit MINT Kompetenzen verbunden sind, ist das eine zentrale Herausforderung. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl engagierter Initiativen, Projekte und Akteure von staatlicher und privater Seite – doch sie wirken oft nebeneinander statt miteinander. Wissen bleibt verteilt, Wirkung zufällig, Steuerung schwierig.

Hier setzt der Stifterverband an. Mit der Zukunftsmission Bildung verfolgt er das Ziel, das Bildungssystem so weiterzuentwickeln, dass mehr Menschen schneller die Kompetenzen erwerben, die sie in einer Welt im Wandel brauchen. Dafür bringt er Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik in starken Allianzen zusammen, schafft neue Formen der Zusammenarbeit und übersetzt Erkenntnisse aus Forschung und Praxis in handlungsfähige Strategien. In der Allianz für Schule Plus beispielsweise arbeitet der Stifterverband mit seinen Partnern daran, schulische Bildung und Lernangebote außerschulischer Bildungsträger besser miteinander zu verzahnen – damit Kinder und Jugendliche ihr volles Potenzial entfalten, ihre MINT-Kenntnisse verbessern und auf einem guten Fundament ins Berufsleben starten können.

Durch seine starke Vernetzung und Expertise hat der Stifterverband den Roadmapping-Prozess entscheidend bereichert. Er hat Akteure zusammengebracht, Impulse gebündelt und damit dazu beigetragen, eine tragfähige und zukunftsorientierte MINT-Strategie zu entwickeln.

Thomas Schenk

Sonderbeauftragter MINT-Strategie

des Kultusministeriums Baden-Württemberg

In der Allianz für Schule Plus geht der Stifterverband dabei auch neue Wege. Gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden Württemberg hat er das Instrument des Policy Roadmappings erstmals im Bildungsbereich erprobt. Roadmapping (siehe hier) hilft, Komplexität zu ordnen: Es macht Ziele überprüfbar, zeigt Wege zur Umsetzung auf und schafft Transparenz über Zuständigkeiten und Zeiträume. Gerade in der Bildungspolitik, die von vielen Ebenen, langen Zeitachsen und Unsicherheiten geprägt ist, ermöglicht Roadmapping Orientierung ohne Starre. So wurde in Baden-Württemberg aus vielen einzelnen Impulsen ein gemeinsamer Kurs – mit dem Ziel, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern zu steigern und ihr Interesse für MINT-Inhalte zu erhöhen.











VON DER ROADMAP ZUR UMSETZUNG

Wie der Stifterverband den Roadmapping-Prozess in Baden-Württemberg begleitet















VIELE PERSPEKTIVEN – EIN GEMEINSAMES ZIEL

Das Land Baden-Württemberg hat sich ein klares Ziel gesetzt: Die MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Land bis 2037 deutlich zu verbessern. Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat dazu 2025 einen Roadmapping-Prozess gestartet, den der Stifterverband im Rahmen der MINT-Strategie des Ministeriums als neutraler Prozessbegleiter und Impulsgeber unterstützt. Ein Lenkungskreis aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildungsverwaltung und Stiftungen brachte zusätzliche Expertise und Praxiswissen ein. Das Ergebnis: Die Policy-Roadmap „MINT LÄND 2037“, die den komplexen Weg zu einem besseren MINT Unterricht erstmals sichtbar, nachvollziehbar und messbar macht soll – für alle relevanten Bildungsakteure im Land. Die Roadmap ist nun auf der Zielgeraden und liegt Kultusminister Andreas Jung zur Freigabe vor.

WISSEN BÜNDELN – WIRKUNG ERKENNEN

Gemeinsam mit dem baden-württembergischen Kultusministerium führte der Stifterverband eine landesweite Onlinebefragung unter mehr als 700 Personen aus Schule, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bildungspraxis durch. Ihre Perspektiven flossen in den Prozess ebenso ein wie vertiefende Gespräche mit ausgewählten MINT-Akteurinnen und -Akteuren. Ergänzend entwickelten das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg einen Orientierungsrahmen für den MINT-Unterricht, der bestehende Initiativen und Handlungsspielräume sichtbar macht. Eine vom Stifterverband beauftragte Metastudie zu wirksamem MINT-Unterricht lieferte weitere wichtige Erkenntnisse. So entstand eine belastbare Wissensbasis, die Praxis und Forschung verbindet – und politische Entscheidungen fundiert unterstützt.

Zur Metastudie „Wie gelingt guter MINT-Unterricht?“

ZIELE FORMULIEREN – ORIENTIERUNG SCHAFFEN

Auf Basis der gemeinsamen Analyse führte der Stifterverband die Erkenntnisse zusammen und unterstützte das Land Baden-Württemberg bei der Entwicklung der Policy‑Roadmap „MINT LÄND 2037“. Erstmals sollen dabei konkrete, messbare Bildungsziele für die Stärkung von MINT-Kompetenzen in Baden-Württemberg formuliert werden. So soll beispielsweise bis 2037 der Anteil der Grundschulkinder halbiert werden, die im IQB-Bildungstrend die Mindeststandards in Mathematik verfehlen. Darüber hinaus soll der Anteil der Schülerinnen und Schüler signifikant gesteigert werden, die Optimalstandards im IQB-Bildungstrend erreichen, also mit ihren Leistungen zur Spitzengruppe aufschließen. Die Roadmap übersetzt diese Ziele nun in konkrete Schritte – zeitlich strukturiert und überprüfbar als transparenter Kompass für die MINT-Strategie des Landes.

Mehr Informationen zum Roadmapping-Projekt

MEHR VERBINDLICHKEIT – MEHR ZUSAMMENARBEIT FÜR DEN WEITEREN WEG

Der Roadmapping-Prozess in Baden-Württemberg hat eine neue Dynamik entfaltet. Herausforderungen im MINT-Unterricht wurden nicht nur benannt, sondern strukturiert eingeordnet. Vor allem aber entstand ein neues Momentum: MINT-Kompetenzen zu steigern wird nun als gemeinsame Mission verstanden. Der Stifterverband hat dazu beigetragen, diesen gemeinsamen Rahmen zu schaffen, in dem erstmals mit klaren Zielen und perspektivisch mit Monitoring gearbeitet wird. Das stärkt Verbindlichkeit – und erleichtert es Politik, Verwaltung und Praxis, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und Wirkung sichtbar zu machen.

WIE GEHT ES WEITER?

Bereits vor Veröffentlichung der Roadmap hat der Stifterverband den Start der Umsetzung mit einem landesweiten Kick-off zu den „ersten 100 Tagen der MINT-Strategie“ begleitet. Er steht weiterhin als ein wichtiger Partner für die Bildungspolitik in Baden-Württemberg zur Verfügung. In thematischen Arbeitsgruppen werden konkrete Maßnahmen nun weiterentwickelt. Der Stifterverband bringt weiterhin Akteure zusammen, sammelt wirksame Praxis und unterstützt dabei, erfolgreiche Ansätze zu skalieren. So bleibt aus einem Impuls ein langfristiger Prozess – mit dem Ziel: besserer MINT‑Unterricht für alle.

„MATHE IST DIE GRUNDLAGE FÜR ALLES“

Edith Wolf, Vorständin der Vector-Stiftung, im Videoporträt über MINT-Kompetenzen, wie man gemeinsam ins Machen kommt und warum der Stifterverband dabei ein wichtiger Partner ist.

  • Bild: Damian Gorczany



Edith Wolf ist als Vorständin der Vector Stiftung zuständig für die die Themen Finanzen, Stiftungsstrategie und sowie für die Auswahl und Evaluierung von Förderprojekten. Sie engagiert sich seit vielen Jahren für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und ein starkes Netzwerk in der Region Baden-Württemberg. Die Stiftung ist Mitglied im Stifterverband und hat das vom Stifterverband begleitete Roadmapping-Projekt in Baden-Württemberg (siehe oben) als Förderer unterstützt.

Mehr Mädchen in Mathe



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Mädchen haben 2024/25 in der ersten Runde der Mathematik Olympiade von Bildung & Begabung teilgenommen. Das sind 46 Prozent aller teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus den Klassen 3 bis 13.



Mathe braucht Sichtbarkeit – und starke Räume für Mädchen. Die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe von Bildung & Begabung, dem Talentförderzentraum des Stifterverbandes, schaffen genau das: mit gezielten Angeboten vom Einstieg bis zur Spitze. Herzstück ist die European Girls’ Mathematical Olympiad (EGMO), die junge Frauen in der Mathematik sichtbar macht und gezielt stärkt. 2026 kehrte das deutsche Team mit vier Medaillen zurück. Ergänzend bieten Wettbewerbe wie die „Mathematik Olympiade“, der „Bundeswettbewerb Mathematik“, „Jugend trainiert Mathematik“ oder die „Mathe-AG At Home“ kontinuierliche Förderung, Austausch und Vorbilder – und eröffnen Mädchen neue Wege in die Mathematik.

  • Bild: Matthias Bunk



WEITERE NFORMATIONEN



GEIMEINSAM MACHEN

Wie der Stifterverband gemeinsam mit seinen Partnern Bildung und Wissenschaft gestaltet

  • Bild: Damian Gorczany

RÜCKBLICK: WIE WIR 2025 GEMEINSAM INS MACHEN GEKOMMEN SIND

UNSER NETZWERK

Kein Unternehmen, keine Branche und keine Disziplin kann die großen Herausforderungen unserer Zeit allein lösen. Veränderung entsteht dort, wo Kräfte gebündelt werden. Der Stifterverband ist diese Gemeinschaft: Mehr als 3.500 Unternehmen, Stiftungen, Wissenschaftsorganisationen und engagierte Privatpersonen handeln hier gemeinsam – unabhängig, gemeinwohlorientiert und partnerschaftlich. Statt vieler Einzelinitiativen bündeln wir Ressourcen und Wissen. Mit Analysen, Förderungen, Kooperationen und Überzeugungsarbeit setzen wir gezielt an den Stellschrauben des Bildungs- und Wissenschaftssystems an und stärken so nachhaltig die Innovationskraft unserer Gesellschaft.

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Unternehmen, Stiftungen, Wissenschaftsorganisationen und Privatpersonen engagieren sich im Netzwerk Stifterverband.

Der Stifterverband ist ein Verein unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Zentrales Gremium ist die Mitgliederversammlung. Im Vorstand engagieren sich Führungspersönlichkeiten aus DAX-Konzernen, großen Unternehmen, mittelständischen Betrieben, Start-ups sowie aus Wissenschaft und Verbänden. Mit dem Netzwerk Junge Unternehmen schaffen wir bewusst Räume, in denen neue Perspektiven auf etablierte Erfahrung treffen – und gemeinsames Lernen möglich wird.



Impressionen aus unserem Netzwerk



  • Bild: Andreas Gebert

Landeskuratorium Bayern im September 2025: Stefan Ebner (Abgeordneter im bayerischen Landtag) im Gespräch mit Frank Walthes (Versicherungskammer Bayern; Vorsitzender des Landeskuratoriums Bayern im Stifterverband). Im Fokus stand das Thema „Digitale Bildung“.

  • Bild: Andreas Gebert

Networking auf dem Abendessen des Landeskuratoriums Bayern im September 2025 in München.

  • Bild: Claudia Höhne

„Wie können Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung das KI-Ökosystem im Norden gemeinsam stärken?“ Michael Behrendt (Hapag-Lloyd; Vorsitzender des Landeskuratoriums Hamburg/Schleswig-Holstein im Stifterverband) begrüßt die Gäste auf dem Zukunftsforum Forschung & Innovation im Oktober 2025.

  • Bild: Daniel Hermann

Diskussionsrunde auf dem Jahrestreffen des Landeskuratoriums Niedersachsen im Dezember 2025: (v.l.n.r.) Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Oliver Jakobi (Ottobock), Angela Ittel (TU Braunschweig), Olaf Lies (Ministerpräsident Niedersachsen). Thema des Abends: „Hightech-Agenda: Wie wird aus der Bundesinitiative eine Strategie für Niedersachsen?“

  • Bild: Eric-Kemnitz

Mandy Baum (VNG-Stiftung) begrüßt die Gäste auf dem Zukunftsforum des Landeskuratoriums Mitteldeutschland im November 2025. Thema des Abends: „Innovationspolitik ohne Grenzen: Wie entwickeln wir mehr Dynamik und Wachstum?“

  • Bild: Thomas Hörner

Das Zukunftsforum des Landeskuratoriums Bayern bot im Dezember 2025 Einblicke in die Welt der Start-ups im Innovationszentrum AI xpress.

  • Bild: David Ausserhofer

Eine starke Gemeinschaft: Der (fast vollständige) Vorstand des Stifterverbandes traf sich im Januar 2026 zur Vorstandssitzung.

Zur vollständigen Liste des Vorstandes

  • Bild: Hannes von der Fecht

Mit Sicherheit zu mehr Innovation: Wie stärkt Bremen seine sicherheitsrelevante Forschung? Zukunftsforum anlässlich des Jahrestreffens des Landeskuratoriums Bremen im Februar 2026

  • Bild: Piotr Banczerowski

Melissa Ott vom Start-up Futury diskutiert im März 2026 auf dem Zukunftsforum des Landeskuratoriums Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland über den Gründungstsandort Rhein-Main.

  • Bild: Damian Gorczany

Zukunftsforum Forschung & Innovation des Landeskuratoriums Nordrhein-Westfalen zum Thema „Innovation durch Sicherheit: Chance für Nordrhein-Westfalen?“ im April 2026

v.L. n.r.: Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Hauke Paasch (Vorwerk), Stefan Klebert (GEA), Ina Brandes (NRW-Wissenschaftsministerin), Ferdi Schüth (Wissenschaftsrat/Max-Planck-Institut für Kohlenforschung), Angelika Epple (Universität Bielefeld), Pascal Hetze (Stifterverband), Robert Brüll (FibreCoat)

WO UND WIE WIR WIRKEN

Der Stifterverband arbeitet in zwei Handlungsfeldern: Bildung & Kompetenzen sowie Forschung & Innovation. Wir stärken Future Skills, MINT-Kompetenzen und neue Lernformate, entwickeln gemeinsam mit Partnern Hochschulen weiter und fördern eine starke Lehrkräftebildung sowie außerschulische Bildungsangebote. Gleichzeitig verbessern wir die Rahmenbedingungen für Forschung und bringen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. So beschleunigen wir den Transfer von Wissen in gesellschaftlich relevante Innovationen – praxisnah, partnerschaftlich und mit Blick auf die Herausforderungen von morgen.

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Studierende profitieren jedes Jahr davon, dass der Stifterverband eng mit den Hochschulen in Communitys, Netzwerken und Programmen zusammenarbeitet, um das Bildungssystem in Deutschland nachhaltig zu gestalten.

  • Bild: Stefan Stark



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von 16 Bundesländern kooperieren mit dem Stifterverband zur Stärkung einer zukunftsgerichteten Bildung und Wissenschaft

Unsere Wirkung entsteht im Dreiklang aus Analysieren, Fördern und Überzeugen. Durch unsere datenbasierten Analysen erkennen wir frühzeitig Handlungsbedarfe, setzen Themen, formulieren klare Handlungsempfehlungen und Roadmaps. In gezielten Förderprogrammen unterstützen wir Modellprojekte, wir machen erfolgreiche Ansätze sichtbar und entwickeln sie in wirkungsvollen Communitys weiter. Über unsere Netzwerke erreichen wir zentrale Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Wir setzen Impulse und kommen ins Machen, damit aus Ideen konkrete Veränderungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem werden.



Impressionen aus unserer Arbeit

  • Bild: Damian Gorczany

Das Programm UNIPRENEURS zeichnet Hochschulprofessorinnen und -professoren aus, die Unternehmertum und Transfer fördern. Im September 2025 kamen die Ausgezeichneten mit weiteren Personen aus Politik, Hochschule und Wirtschaft in Dortmund zusammen. Das Thema: Wie gelingt der Aufbau exzellenter Start-up-Ökosysteme?

Antworten gibt es auch hier im Video: Gründungsökosysteme für Start-ups.

  • Bild: Deutscher Zukunftspreis/Bildschön/Mae

Kraftpaket für Klima: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet das Team von Robert Bosch mit dem Deutschen Zukunftspreis 2025 aus. Die Forscher haben ein Brennstoffzellen-Antriebssystem entwickelt, das aus Wasserstoff Strom erzeugt und es ermöglicht, einen schweren Lkw elektrisch und emissionsfrei zu betreiben. Der Stifterverband kümmert sich um die Einwerbung des Preisgeldes und führt die Geschäftsstelle, die die Jury und das Kuratorium betreut sowie das Auswahlverfahren und die Preisverleihung organisiert.

Mehr zum ausgezeichneten Projekt

  • Bild: Marcel Schwickerath

Große Freude bei der Delegation der Universität Münster: Sie wurde 2025 als erste Hochschule mit dem „Preis für Exzellenz in der Lehrkräftebildung“ ausgezeichnet. Die Jury lobte ihrer herausragenden Strategie für eine zukunftsorientierte und praxisnahe Lehrkräftebildung. Stifterverband und TÜV SÜD Stiftung vergeben des Preis einmal im Jahr gemeinsam. Er ist mit 100.000 Euro dotiert. Mehr zum Preis und der aktuellen Ausschreibung

  • Bild: Matthias Bunk

Wie lassen sich die Selbstkompetenz von chancenbenachteiligten Jugendlichen - und damit auch das Lernen stärken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projektes SuperYou. Dazu fanden im Frühjahr 2026 erste Workshops für Lehrkräfte in der Modellregion Duderstadt statt.

Mehr zum Programm

  • Bild: Julia Merkel

Transfer gemeinsam gestalten - unter diesem Motto fand der zweite Bund-Länder-Dialog im März 2026 statt, den der Stifterverband gemeinsam mit TransferAllianz organisiert. Auf dem Panel diskutierten: (v.l.n.r.) Henry Marx (Staatssekretär für Wissenschaft Berlin), Oliver Fromm (Universität Kassel), Muriel Helbig (TH Lübeck) und Tobias Dünow (Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg)

  • Bild: Stefan Stark

Studentische Ideen für die MINT-Hochschulbildung von morgen: Auf dem FutureMINT-Thinkathon im März 2026 haben 50 Studierende aus dem ganzen Bundesgebiet gemeinsam Ansätze für das MINT-Studium entwickelt - von Interdisziplinarität, Praxisbezug bis hin zu zukunftsorientierten Lern- und Studienumgebungen. Ihre Konzepte stellen sie im Sommer auf der FutureMINT-Konferenz vor, um Partner zu finden für die konkrete Umsetzung.

Mehr Informationen

  • Bild: Philipp Kirschner

Wo sind die Schnittstellen, damit Stadt und Hochschulen ihre Transformationsaufgaben gemeinsam lösen können? Diese Frage stand im Mai 2026 im Mittelpunkt des Transformationsforums Hochschulstadt in Halle an der Saale). Hochschulen und Kommunen konnten sich austauschen und mit ungewöhnlichen Formaten Lösungen entwickeln.

Die Veranstaltung ist Teil des Stifterverband-Programms Transformationslabor Hochschule.



NEU IM STIFTERVERBAND

3 FRAGEN AN JESKO VON STECHOW (Westfalen-Gruppe)



Warum engagieren Sie sich im Stifterverband?

Als Familienunternehmen engagieren wir uns im Stifterverband, weil wir überzeugt sind, dass die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft maßgeblich von Bildung, Wissenschaft und Innovation abhängt. Genau deshalb haben wir 2023 unsere Westfalen-Bildungsinitiative gegründet, mit der wir uns aktiv für die Stärkung der MINT-Fächer an Schulen einsetzen. Im Mittelpunkt steht dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der Schulen unterstützt, Lehrkräfte stärkt und Schülerinnen und Schülern praxisnahe Zugänge zu MINT-Themen eröffnet. Genau hier sehen wir eine starke Verbindung zum Stifterverband: Er verstärkt wirkungsvolle Impulse und stößt konkrete Veränderungen an.

Was hat Sie als Familienunternehmen mit langer Tradition an der Arbeit des Stifterverbandes überzeugt?

Unser Unternehmen gestaltet seit mehr als 100 Jahren die Zukunft aktiv und übernimmt Verantwortung, nicht zuletzt auch im gesellschaftlichen Sinne. Wir denken in Generationen, nicht in Quartalen. Mit unserer Bildungsinitiative verfolgen wir ein ähnliches Ziel wie der Stifterverband: frühzeitig Talente zu fördern und nachhaltige Wirkung über Generationen hinweg zu erzielen. Überzeugt hat uns außerdem die konsequente Verbindung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Anspruch, strukturelle Veränderungen anzustoßen, statt nur einzelne Projekte zu fördern. Diese inhaltliche Nähe macht den Stifterverband für uns zu einem starken Partner.

Gibt es etwas, was Sie gemeinsam mit dem Stifterverband im Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem verändern wollen?

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Stifterverband die MINT-Bildung stärker in den Mittelpunkt zu rücken und praxisnäher zu gestalten. Wir möchten dazu beitragen, dass junge Menschen frühzeitig Zugang zu relevanten Zukunftskompetenzen erhalten und Bildungsangebote enger mit realen Fragestellungen aus Wirtschaft und Forschung verzahnt werden.



Jesko von Stechow übernahm 2020 das Vorstandsressort Finanzen der Westfalen-Gruppe, die seit mehr als 100 Jahren in den Bereichen technische Gase, Kälte und Wärme, Tankstellen und Mobilität sowie respiratorische Heimtherapie tätig ist. Zu seinen weiteren Verantwortungsbereichen zählen unter anderem das Human Resource Management oder Legal & Compliance. Der Betriebswirt verfügt über langjährige Erfahrung im Finanzbereich internationaler und mittelständischer Unternehmen. Seit 2026 ist er Mitglied im Landeskuratorium NRW des Stifterverbandes.

  • Bild: Westfalen AG



GESTALTEN SIE MIT UNS BILDUNG UND WISSENSCHAFT!

Sie wollen das Bildungs- und Wissenschaftssystem wirksam und nachhaltig verändern? Sie wollen im gesellschaftlichen Diskurs zu zentralen Themen unserer Zeit gehört werden und Ihre Stärken einbringen? Dann engagieren Sie sich im Stifterverband!

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